Gestern haben wir es endlich mal in einen Berliner Club geschafft – die Maria am Ostbahnhof. Leider war es ein durchwachsendes Erlebnis. Die Erkenntnis kam relativ schnell: egal ob in Leipzig, Berlin oder auf irgendeinem Festival…der Pöbel ist überall. Meine Güte, Poser und Muckitypen wohin das Auge blickt…mann ey, das muss so anstrengend sein, sich den ganzen Abend so zu produzieren und sich darzustellen… Und dann wirste auch noch von so einem 18-jährigen Türken von gefühlten 1,50 m Körpergröße gestalkt…
Tja, und leer wars auch…erstaunlicherweise, denn Reinhard Voigt war ankündigt…der dann aber um 3 unverrichteter Dinge wieder sein Zeug einpackte und sich an der Bar noch n Wodka zum Abschied genehmigte…
Ganz geil war dann aber Legowelt und Dynarec…
Alles in allem, fand ich es aber eher schlecht, da die ganzen Leute ziemlich genervt haben…uhh…Sonnenbrille, wie innovativ, Muskelshirt, wie abartig…und da war dann doch tatsächlich ne Trulla mit Techno-Stulpen…*kopfschüttel*…und einer war cooler und außergewöhnlicher als der nächste…
Hab mir definitiv mehr von diesem Abend erwartet…
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Wahrscheinlich ist die Erwartungshalltung zu hoch gewesen, hab die gleichen erfahrungen in meheren “superangesagten” clubs gemacht…berlin wird nicht nur was diese szene angeht überbewertet. den meisten spaß hatte ich immernoch in der dorfdisse
Hat jetzt der Voigt bis 3 Uhr aufgelegt oder nur Vodka geschlürft. War’s typisch minimaler Kompaktsound oder wie? Hab ihn vor vielen Jahren in Zürich Rohstofflager erlebt, er war damals etwas experimentell unterwegs, soweit meine Hirnwindungen diese Erinnerung noch zulassen.
Herr Voigt hat sich an diesem abend dann doch sehr rar gemacht und frei nach dem motto “weniger ist oft mehr” – es einfach ganz bleiben lassen… schade! ich hätte ihn auch ganz gern mal wieder gehört, is bei mir auch schon n´paar jahre her als ich ihn das letzte mal hab spielen hören… dafür haben dann aber “ARK & WEILL” ne ziemlich nette live performence abgeliefert und standen da herrn voigt (meiner meinung nach) in nix nach…
war halt blöd das der floor vor um 3 komplett leer war und unser sweet reinhardt wohl dachte – nen leeren raum kann ich auch zu hause rocken – nur doof das sich die bude dann kurz nach 3 doch noch gut gefüllt hat.
und zum partyvolk heutzutage sag ich lieber gar nix erst
war aber im allgemeinen trotzdem ganz nett.
@ Manu: Na ja, Erwartungen waren noch nicht einmal so hoch…egal…obwohl viel. doch…jedenfalls was die leute angeht…:)
@ Dandu: Nee, wie Eark schon sagte, das war dem Kölner Herrn zu wenig…aber wäre eh nicht mein Sound gewesen…bin nicht so der Fan des minimalen Elektro aus dem Hause Kompakt…
Aber Dynarec war wie gesagt sehr geil…kannte ich vorher auch nicht…
@Eark: Danke für den invormativen Rundumschlag. Als DJ sollte man nicht aufgrund leeren Hauses NICHT spielen. Schliesslich hat man ja auch Verantwortung und wie dort passiert, kann es sich jederzeit wieder füllen. Leicht peinlich, egal wenn Ark&weill (nie gehört) das für Mr.Kompakt übernahmen.
Apropo Kompakt. Bin ein Fan des LAbels auch wenn der Sound gelegentlich etwas trocken daherkommt. Sind halt Wegbereiter des german minimal.
@ Dandu: Da bin ich einer Meinung mit dir….ich geh ja schließlich auch nicht von Arbeit nach Hause, wenn mir der Applaus fehlt…