Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.... :)

Abonnieren/ RSS

Kategorien

Berlin Festival 2009 – das schreiben die anderen

Hier findet man noch einige Berichte vom Berlin Festival am vergangenen Wochenende:

-------------------------------
Ähnliche Beiträge:

  1. Berlin Festival 2010 – Vorverkauf bis 31.03.
  2. Fotos vom Berlin Festival 2009
  3. Berlin Festival 2009 – Ein Augenzeugenbericht (pt. 2)

6 comments to Berlin Festival 2009 – das schreiben die anderen

  • DANKE für all die reflektierte Meinungsäußerung – insbesondere mit Berücksichtigung der gebotenen Umstände!
    Seitens der “unwissenden” Besucher ist all die Kritik natürlich berechtigt, aber als Erklärung (ohne damit eine bloße Rechtfertigung zu liefern) erscheint wichtig zu erwähnen , dass der größte Teil an negativen Äußerungen und Bewertungen, eine Folge der zahlreichen Problemstellungen ist, die seitens der Veranstalter mit dem Umzug und Neustart am Flughafen Tempelhof zu bewältigen, aber eben auch zwangsläufig nicht zur vollen Zufriedenheit der Besucher zu schaffen war.
    So war z.B. die Verlegung der Mainstage vom Rollfeld in den Hangar, einzig dem Umstand geschuldet, damit weiteren Amts-Auflagen hinsichtlich der Vermeidung sog. “Lärm-Emission/Belästigung” angemessen nachzukommen – und so überhaupt erst gewährleisten zu können, dass ein drohender Abbruch nach Mitternacht verhindert wurde! Hierfür mussten geradezu zwangsläufig erscheinende Sound-Probleme in der Halle in Kauf genommen werden (wobei auch die jeweiligen Techniker der Bands ihren Anteil daran hatten und der Klang bis zum Mischpult deutlich besser war als im hinteren Drittel der Halle!), aber auch die ursprüngliche Geländeplanung korrigiert werden.
    Bedenken und Vorbehalte der zuständigen Ämter wurden zudem durch Medienberichte negativ beeinflusst und führten zu Bürgerbegehen und -initiativen (vor allem vom Wohngebiet jenseits des Rollfelds – und trotz 3km Entfernung!), dass die die eh schon schwierigen Voraussetzungen eines Gelingen der FESTIVAL- & LIVE/KONZERT-PREMIERE in Tempelhof zusätzlich erschwerten!
    Wenn man bedenkt, dass die hieraus resultierenden Probleme (neben den durch die Örtlichkeit eh zu bewältigenden), innerhalb weniger Tage(!) zu bewältigen waren und zudem für den Aufbau gerade einmal 36 Stunden(!) zur Verfügung standen, sollte das Ergebnis, trotz Einschränkungen hinsichtlich des Sounds der Mainstage und der durch Auflagen nur begrenzt möglichen Geländenutzung (inkl. des Rollfeld), letztlich als “OK” oder sogar “beachtlich” zu bewerten sein!
    Essentielles Anliegen der Veranstalter (bestehend aus den Gründern und deren Verstärkung durch das MELT!-Team) war es ja eh, mit dem BERLIN FESTIVAL einen NEUSTART mit Schaffung der Grundlage für langfristige Perspektivplanungen erreichen zu können – auf die sowohl wirtschaftlich wie auch inhaltlich AUFGEBAUT werden kann!
    Hoffen wir also, dass es nach der “Bewährungsprobe unter erschwerten Bedingungen” im nächsten Jahr die Möglichkeit zur Optimierung/Bewältigung der Problemstellungen geben kann/wird und das BERLIN FESTIVAL somit den Ansprüchen seitens Veranstalter-Team und Besucher gerecht werden und aus sich selbst wachsen kann!

    In diesem Sinne: DANKE FÜR MITHILFE + UNTERSTÜTZUNG!

  • direkteingabe

    Hallo BerlinKölner,

    vielen, vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich finde es wirklich gut, dass ihr euch von “offizieller” Seite dazu äußert. Respekt!

    Und jetzt zum Inhalt:
    Natürlich sind mir die erschwerten Umstände auch bewußt gewesen und auch, dass es teilweise sehr kurzfristig zu erzwungenen Anpassungen kam – ABER: Ich bin Besucher von vielen guten Festivals und einfach dadurch auch an gewisse Standards gewöhnt, die ich auch hier erwarte.
    Außerdem sind einige der Kritikpunkte auf “Festival-NoGos” bezogen, die sicherlich allein in eurer Verantwortung lagen (keine Tetra-Paks, kein Bändchen, keine Freiheit das Gelände auch mal zu verlassen, kein frei verfügbares Trinkwasser). Also bitte nicht alles mit den Behörden und Auflagen entschuldigen… ;)

    Prinzipiell bin ich ja auch durch die hervoragenden Acts und die gute Grundstimmung versöhnt aus dem Wochenende gegangen und habe ja auch einige positive Sachen angemerkt (Kicker, Tischtennis, Pünktlichkeit, ordentliche Toiletten). Ich will mit meiner Kritik auch niemanden dissen, sondern eigentlich eine Art “awareness” bei euch – den Veranstaltern – schaffen, sich nächstes Jahr zu verbessern und uns allen ein noch besseres Erlebnis zu bieten.

    Vielleicht muss man auch bewusst mal an diese Anwohner und Behören (zeitlich weit im voraus) herantreten. Denn wie du schon sagtest, die Medien tragen natürlich zu einer bestimmten Wahrnehmung bei und können schnell zu voreiligen Taten leiten.

    In diesem Sinne: Ich hoffe ihr seid offen für Kritik und behaltet euer gutes Händchen für die Künstler bei!

    LG
    direkteingabe

    PS: Mein Vorschlag fürs nächste Jahr: The Boxer rebellion!!! Nach dem was ihr selbst als Band ausgewählt habt, könnte das durchaus was für euch und das Publikum sein! :)

  • Hauptstädterin

    Ich hab mich echt gefreut, als ich euer Statement gelesen habe. Respekt, find ich toll, dass ihr reagiert und die Kritik nicht einfach Augen zu und durch “überseht”. Ich kann mich meiner Vorrednerin anschließen, auch ich bin glücklicherweise dank großartiger Acts wieder recht versöhnt am frühen Sonntagmorgen nach Hause getigert… hab aber schon den akustischen Freitag in Erinnerung behalten. Ja, die Akustik war vor der Bühne besser. Da brauchte man dann aber eine Doppelschicht Oropax. Sicherlich spielen Auflagen eine Rolle, aber bitte nicht nur damit rausreden. Ein bißchen mehr Rollfeld würde ja schon reichen(es müssen ja gar nicht die ganzen drei Kilometer sein), dann kann man die Musik nämlich auch genießen und nicht wie vor Deichkind sich wie im Sommerschlussverkauf fühlen. Ein Wiedereinlass aufs Gelände könnte man doch bestimmt realisieren…. da spielen dann ja auch Auflagen und polarisierende Medien nicht so eine Rolle.

    Ich fands trotzdem toll, dass ihr reagiert habt. Aufs Berlinfestival 10. Ich freu mich drauf;)

  • direkteingabe

    Hier noch ein etwas schön gefärbter Bericht, in dem das Gelände als “giant” and “huge” beschrieben wird…

    Ohne Worte.

    http://www.iheartberlin.de/2009/08/12/i-got-a-feeling-its-automatici-got-a-feeling-its-automatic/comment-page-1/

  • Hallo!
    Hier die Autorin des schön färbenden Berichts. Nun, für ein Festival, das ja eher Club-Charakter hatte, da es meines Wissens keine Campingmöglichkeiten gab und auch nicht durchgehend war, erschien mir das Gelände schon groß. ich habe das ganze eher als eine Party betrachtet, die an 2 Tagen stattfindet. Und ja, ich habe mich dort amüsiert!! Hängt alles von den Erwartungen ab, die man hat…Manche müssen sich aber auch über alles beschweren..

    Tipp: Meditation und ein Bierchen mehr, dann klappts auch mit dem Festival:)

  • direkteingabe

    Hallo Suzanne,

    ich bin eben nicht mit der Erwartung einer Clubnacht rangegangen – und meiner Einschätzung nach die Verantsalter auch nicht (auch wenn man nicht zelten konnte). Dann hätte man es auch eher “Clubnacht” nennen sollten, denn dann wären auch keine falschen Erwartungen aufgekommen.

    Denke, dass die Punkte die ich aufgezählt habe, trotzdem berechtigt sind und nicht reines “manche müssen sich aber auch über alles beschweren” sind. Denn eine gute Anlage und gewisse Festivalstandards sollte man schon erwarten dürfen – und die waren einfach nicht gegeben. Und wenn du dich etwas in der Berichterstattung in Blogs und bei twitter durchliest, wirst du sehen, dass diese Kritik von vielen kam und die uneingeschränkte Lobpreisung nur von ganz wenigen.

    Finde Kritik auch wichtig, denn ohne diese, können die Veranstalter ja auch nichts verbessern. Ist also im Sinne aller. :)

    Wollte dich ja auch gar nicht dissen – fande es einfach auch krass, wie anders bei manchen dieses “Festival” gewirkt hat…

    Liebe Grüße
    direkteingabe

Leave a Reply