Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.... :)

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…. oder doch eher Sommer….
Ist schon echt der Wahnsinn – kaum kommt die Sonne raus und es wird warm in Berlin, schon sitzen die Leute von früh bis spät in den Straßencafés, Parks, Restaurants und vor ihren Läden.
Toll. Kaum zu glauben, dass wir alle den Winter drinnen überstanden habe.
Finally, nach Monaten haben wir es mal wieder in einen Club geschafft. Tut von Zeit zu Zeit doch mal ganz gut seinen Arsch auch nach 24 Uhr noch hochzukriegen – auch wenn es nicht einfach war…. Im “about blank” am Ostkreuz war es dann auch ganz angenehm: nicht zu voll, nicht zu teuer, Musik ganz gut, nur am Sound kann man noch arbeiten.
Jetzt hab ich gleich wieder noch mehr Lust auf die Fusion als sowieso schon – denn da hat man alles, nur besser: frische Luft, beste Musik, Tanzen im Sonnenschein – so soll es sein.
Na da haben uns unsere “Kulturfreunde” doch am Sonntag mal wieder zu einem Berliner Schmankerl mitgenommen, auf das wir so wahrscheinlich nicht gekommen wären: Eine Führung über das Gelände des Funkhaus Berlin. Das heute denkmalgeschützte Gelände in der Nalepastraße war zu DDR-Zeiten (seit 1956) DAS Funkhaus, von dem aus die DDR zentral mit Rundfunksendungen versorgt wurde.
Neben dem Gebäude A, wo früher hauptsächlich die Verwaltung und die Schneideräume etc. waren, ist vor allem das Gebäude B (Studiogebäude) architektonisch echt beeindruckend. Denn das Haus beherbergt, obwohl in den 50-ern gebaut, eine der begehrtesten Studios und Säle der Welt. Das liegt vor allem an der wohl hervorragenden Akkustik der Räume, die zum Teil auch daraus resultieren, dass das Haus B eigentlich mehrere Gebäude in einem Gebäude darstellt. Nähere Infos zum ganzen Komplex findet man hier.
Die Führung kostet 5 Euro und ist echt zu empfehlen. Vorherige Anmeldung ist notwendig.
Und hier noch ein paar Impressionen:






Ach ja, so lieb ich Berlin! Open Air-Feierei, einigermaßen gutes Wetter, alle sind auf den Straßen (was ich gesehen habe zumeist friedlich) unterwegs, haben Spaß, Lachen, Tanzen und genießen den ersten Mai in Kreuzberg. Wir haben diesen Tag zumeist dann vor einer Bühne in der Oranien- Ecke Adalbertstraße (Oranienstraße 34 – Luzia) verbracht, wo feinster Techno aufegspielt wurde und die Massen bis weit nach 1 Uhr friedlich und ausgelassen getanzt und gefeiert haben.
Daran könnte man sich gewöhnen. Und andere internationale Großstädte können sich von so etwas eine echt große Scheibe abschneiden!
Ja wie war das gleich noch einmal mit der globalen Erwärmung? 
Berlin liegt jedenfalls seit Ende Dezember fast durchgehend unter Schnee und seit Mitte letzter Woche unter Eis. Man weiß gar nicht mehr, wie man sich von A nach B bewegen soll. Mit Auto ist es schwierig – zumindest wenn es ans Einparken über gefühlte 0,5 Meter hohe Eiswälle geht; mit dem Fahrrad geht es derzeit wenn dann nur auf den enteisten Straßen und zu Fuß ist ja wohl so richtig Katastrophe. Selbst auf den großen Straßen (z.B. Karl-Marx-Allee) kann man sich nur noch zentimeterweise Schlitternd fortbewegen – um dann doch alle 3 Meter fast auszurutschen…
 Fußgängerweg Karl-Marx-Allee im Eis
 Autos in Eis und Schnee
Man hat es derzeit nicht einfach auf Berlins Straßen und Fußgängerwegen und langsam aber sicher will ich dann doch schon ein erstes Mal nach dem Frühling rufen….
An diesem Wochenende kommen Musik-, Klamotten- und Krimskrams-Liebhaber auf die Kosten: Beim summer.pop.shopping. - der Sommerausgabe des holy.shit.shopping. auf dem Gelände der Arena Treptow (Badeschiff + Arena) in Berlin.
Auf 3.000 qm gibts 150 Künstler aus Mode, Schmuck, Kunst, Fotografie und Grafik.
Untermalt wird das Ganze von DJs. Eintritt kostet 3 €.
Adresse: Eichenstraße 4
Öffnungszeiten: Samstag 12 – 22 Uhr, Sonntag 12 – 20 Uhr
Yeah!!
Die Editors bringen demnächst ein neues Album heraus und kommen am 21.11.2009 nach Berlin in die Columbiahalle. Tickets kosten knapp 30 €.
Na das wird mir wieder ein Fest!!!
Freue mich schon tierisch darauf! Mittlerweile sehe ich sie dann auch schon zum vierten Mal live…
So denne, gerade aufgestanden nach einer langen Nacht auf dem Flughafen Tempelhof. Diesmal bin ich mit einem versöhnlicheren Gefühl aufgestanden.
Jarvis Cocker und Deichkind haben gestern so was von die Bühne und die Menge gerockt – jeder auf seine eigene Weise. Gerade von Jarvis Cocker, bei dem wir in der zweiten Reihe standen, war ich extrem positiv überrascht. Der ehemalige Pulp-Frontman kam auf die Bühne (krasse Ähnlichkeit mit Harald Schmidt in frühen Jahren) und hat mich sofort mit seiner extrem sympathischen witzigen Art in Bann genommen. Man hatte das Gefühl, dass er seinen Auftritt mindestens genauso genoss wie das Publikum, hat uns super mit Wort und “Tanz” (echt origineller Tanzstil…) unterhalten und für einige Lacher gesorgt. Obwohl mir seine Musik nicht so sehr gefällt (okay, haut mich aber eben nicht um), war er ein absolutes Highlight und ich würde immer wieder zu einem seiner (seltenen) Konzerte gehen.
Deichkind dagegen haben (wie gewohnt) die Halle dermaßen gerockt. Wir standen wieder ziemlich weit vorne und ich kann reinen Herzens sagen, dass ich noch nie soviel während eines Konzertes geschwitzt habe…. Die Show hat zwar nichts Neues geboten (Trampolin, Schlauchboot, Wasserpistolen, Fitnessgeräte und der bewährte Mülltüten-Neon-Style – aber genau das erwarte ich und rockt eben so dermaßen. Selten vergehen 1,5 h so schnell und sind mit so viel Ekstase – auf und vor der Bühne – gefüllt.
Zum Abschluss war Digitalism und der Typ von Hot Chip ganz nett – wobei man bei Digitalism im Hangar wieder sehr unter der schlechten Soundqualität gelitten hat….
Positiv wollte ich übrigens noch erwähnen, dass ich noch nie auf einem Festival war, wo die Anfangs- und Endzeiten so genau eingehalten wurde! Das ist ein echter Pluspunkt!
Als Fazit kann man den Veranstaltern nur folgende Punkte mit auf den Weg geben:
- Bitte behaltet euer gutes Händchen bei der Auswahl der Acts bei!
- Auch die Location war eigentlich ganz gut gedacht – jedoch schlecht umgesetzt. Wenn Auflagen verhindern, dass man das Festival auf einem eigentlich so coolen Gelände gut umsetzen kann (draussen, mehr Platz, auch für die Club-Stages), dann muss man sich vielleicht doch noch einmal nach einer Alternative umsehen…
- Auch die NoGos, die ich gestern aufgezählt habe (keine Bändchen, Eintrittskarten-Problematik, kein “Start”-Tetrapak erlaubt und keine Möglichkeit Trinkwasser kostenlos zu bekommen) sollten echt überdacht werden.
- Dann könnte es im nächsten Jahr noch besser werden!
Bleibt zu sagen: Ich gehe jetzt erst einmal frühstücken und bin gespannt, ob sich die Veranstalter auch noch einmal äußern und ehrlich und gut gemeinte Kritik annehmen!
In diesem Sinne…
PS: Fotos kommen nachher dann…
Oh Mann, was soll ich sagen?!
Die Ankunft in der Halle zur Ticketkontrolle war noch ganz cool…irgendwie schon stylisch die ehemalige Gepäck- und Schalterhalle. Aber dann, Blick aus den großen Fenstern aufs Gelände – und: Enttäuschung!
Alles eingezäunt, man kommt kaum bis außerhalb des Daches! Und das soll die Second Stage sein?! Da passen ja gefühlt 500 Mann nur davor?! Und wo bitte ist die Hauptbühne??? Oh nein…. sie wird doch nicht echt…oh doch: im Hangar!!! Oder besser: im geschlossenen Hangar! Und was noch viel Schlimmer ist: Der Sound klingt schrecklich! Man versteht kaum ein Wort von dem was gesungen wird, da alles nur hallt und schallt! SCHRECKLICH!
Und das schlimmste daran ist, dass unsere sehnsüchtig erwarteten Acts (gestern Moderat und Dendemann, heute: Jarvis Cocker, Deichkind und Digitalism) alle in dieser Halle spielen.
Bei Moderat haben wir uns gestern direkt vor die Boxen gestellt – dort ging es etwas besser – aber man konnte sich bequem unterhalten – vor der Box! Was ist denn das???
Der Berlin Club Floor ist ein umfunktionierter Flur mit ebenso schrecklichem Sound wie der Hangar. Den Airbase-Floor konnte man gar nicht erst finden. Sprich: Ausschilderung war sehr – sagen wir es nett – minimal gehalten.
Einziger Pluspunkt: Es gibt ordentliche Containertoiletten – die allerdings auch seit Mitternacht verstopft waren….
Den Abend gerettet hat mir persönlich Bodi Bill auf der Second Stage (auf der es im übrigen immer viel zu voll war, da sie viel zu klein vom Platz ausgelegt wurde – obwohl ja ein ganzer Flughafen theoretisch zur Verfügung stand….) und Moderat im Hangar.
Treffend sagte Dendemann dort zum Sound, Zitat: “Blablabla – Ich fühle mich unverstanden!“…
Außerdem gibt es noch ein paar andere Festival-NoGos:
- Es gab kein Bändchen. Wer am Samstag wieder rein will muss sein Ticket wieder mitbringen.
- Wer an einem Abend einmal drin ist, darf nicht wieder raus. Was bitte ist denn das??? Wer hat sich sowas denn ausgedacht? Bei jedem Popelclub darf ich rein und raus wie es mir beliebt!!!!!
- Man darf nicht mal ein 1L-Tetrapak mitnehmen – und das bei den Temperaturen und deftigen Getränkepreisen!!
- Das Gelände wird künstlich klein gehalten… Wenn man Platz hat, sollte man den auch nutzen. Man hat sich gefühlt wie ein eingesperrter Hund, der sehnsüchtig auf das Land vor ihm schaut. Ein bißchen mehr Platz zum Chillen (vor allem rund um die Second Stage) wäre echt zu wünschen gewesen!!!!
Trotz dieser Kritik (die sich die Veranstalter hoffentlich zu Herzen nehmen – man hätte auch meinen sollen, dass durch die Mithilfe des Melt-Teams etwas mehr Professionalität herrscht…) gab es auch nette Ideen: Kicker und Tischtennisplatten, Bierbänke und eine coole Lichtshow. Das wars dann aber leider auch schon…
Schade… sind mit großen Erwartungen gekommen und werden heute leider schon ungern zurückkommen, da wir jetzt schon wissen, dass der Sound der Bands, auf die wir uns seit Wochen und Moinaten freuen, schrecklich sein wird und nicht zum Party machen und tanzen anregen wird….
Morgen gibts dann noch ein paar Bilder…
Bin ja schon echt gespannt – vor allem auf das Gelände (Flughafen Tempelhof) und Moderat heut Nacht um 2 Uhr!!!
Ich werde dann berichten…
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