Bei der diesjährigen Fete de la Musique haben wir im Rosi’s zum ersten Mal Smith & Smart gesehen und waren sofort begeistert von der Kombination von HipHop mit eigenen Texten und Liedern, Scratchkünsten und einem MashUp zwischen Techno, Trash-Pop-Songs, Drum’n'Bass, Rock und HipHop. Daher waren wir natürlich gestern dabei als es hieß Record Release Party im Cassiopeia im Rahmen vom Bootie Berlin #06.
Und die beiden Jungs haben ordentlich die Bude gerockt! Sie verbreiten eine unglaubliche Energie und einen Spaß an dem Herumexperimentieren mit den verschiedenen Musikstilen! Toller Abend, tolle Musik!
Auch das Motto von Bootie Berlin “Wir ruinieren deine Lieblingslieder!” macht echt Spaß: 2 Lieder meist unterschiedlicher Stilrichtungen nebeneinander, umeinander, wie auch immer… Leider ist die Anlage oben im Cassiopeia zu schlecht und vor allem zu leise um richtig abzufeiern…
Na da haben wir doch gestern mal wieder eine neue kuriose Clubadresse in Berlin besucht: Salon – Zur wilden Renate in Friedrichshain (Stralauer / Markgrafendamm)….und zwar zur Pyjama-Party mit Kissenschlacht.
Der Club an sich liegt in einem unsanierten Altbau und besteht aus mehreren Wohnungen in denen insgesamt 3 DJ-Räume sind…daneben gibt es aber etliche andere Zimmer, die mit Sofas, Sesseln, Hochbetten, Metallbetten, Kachelöfen, usw. eingerichtet sind…eben der angesagte Altbau-WG-Club-Athmosphären-Stil (oder so ähnlich). Musik war nach einigen Reinfällen bei den letzten Unternehmungen dieser Art ziemlich gut und auch die Leute, die den Club betreiben sind echt nett und mal eine angenehme Abwechslung gegen das ansonstige Mafioso-Türsteher-Gehabe! Nein, hier wird man noch persönlich und im Pyjama empfangen und bequatscht…
Hingehen lohnt sich erst ab 01:30 Uhr, voll wird es erst nach 2…kein Wunder, das Programm zieht sich auch bis Sonntagabend 23 Uhr, da muss man halt spät anfangen, nicht wahr Kinners?!
Einziger Wehmutstropfen: gefühlte 80 % Touris…und die geben ja auf der Tanzfläche und beim Flirten alles (was meist viel zu viel ist…).
Höhepunkt: Die Kissenschlacht am frühen Morgen. Dazu nehme man einen Raum, bestückt ihn mit ca. 30 billigen IKEA-Bettkissen und gebe den Startschuss zur Kissenschlacht… Wer schon immer mal wissen wollte, wie viele IKEA-Kissen von innen in einem Raum verstreut aussehen, kommt hier auf seine Kosten! habe heute noch die Flocken aus meiner Kleidung gepflückt…
Wer also auf abgef… WG-Athmosphäre mit guter elektronischer Musik und bunt gemischten Publikum steht, ist hier bestens aufgehoben!
Am Samstag haben wir es endlich in die Panorama Bar bzw. ins Berghain geschafft. Bisher kam doch irgendwie immer was dazwischen und das Vorhaben mußte verschoben werden…obwohl jeder davon in den höchsten Tönen geschwärmt hat…
Und dieser Club ist echt noch einmal eine ganz andere, krasse, beeindruckende, bizarre, geile Nummer! Alleine die Location ist echt einzigartig: ein altes Fabrikgebäude, groß, rauh, schmutzig, irgendwie abgefuckt aber doch mit Charme. Man muß es glaube ich gesehen haben um zu verstehen… Und das trifft auch aufs Publikum zu. Das Berghain ist ja schon sehr bekannt auch als Schwulentreff und so sieht man nackte Oberkörper überall, sieht 3-4 Männer zur gleichen Zeit aus einer Toilette kommen…und trotzdem war es mit Abstand seit langem das angenehmste Publikum und die beste Feieratmosphäre: Leute die Spaß an der Musik haben, weniger Leute die sich nur da sind um sich selbst darzustellen, keine Neon-Kiddies-Spinner, keine Prolls…einfach angenehm um die Musik zu geniessen und ungestört zu tanzen.
Das war definitiv nicht der letzte Abend/Nacht/Morgen dort…
Achso, Musik war übrigens auch geil: in der Panorama Bar hat Luomo live gespielt und im Berghain ging es ganz schön laut, rotzig und hart zu. Unter anderem mit Speedy J…Aber zum Tanzen einfach nur genau das richtige!
Und da es verboten ist, Fotos innen zu machen, hier ein paar Links zu Seiten mit Fotos von der Panorama Bar / Berghain: hier, hier und hier.
… oder drastisches Hochreißen des Altersdurchschnitts???!!!
Jedenfalls haben wir gestern Nacht in den Geburtstag einer Freundin reingefeiert…und sind nach langem keine-Meinung-haben-wo-sollen-wir-hingehen im Knaack-Club in der Greifswalderstraße gelandet. Wir dachten, dass könnte ja mal wieder ganz nett sein. Ich hätte mich von meiner Erinnerung warnen lassen sollen, denn bereits vor 6 Jahren habe ich mich dort schon zum älteren Publikum gezählt. Und man sollte definitiv nie so naiv sein und denken, dass sich sowas ändert… Man hatte so das Gefühl, in eine Abiball-Party zu platzen… Und was mich ja immer sehr verwirrt ist, wenn die Kiddies mit 16 Lieder aus den Anfängen der 90er mitgrölen und -schmachten, die sie bewußt nicht miterlebt haben. Und unserereins steht auf der Tanzfläche daneben und muß mit dummen Gefühlen kämpfen, die unweigerlich mit den meisten Liedern dieser Zeit verbunden sind…Hach nee Kinners, wir werden echt alt….
Na ja, trotzdem hatten wir Spaß, zumindest auf dem “Rock-Floor”…dank einiger Trinkgehilfen…
Und heute gehen wir ordentliche, nämlich elektronische Musik, hören! So!
Angefangen hat der Tag so richtig erst gegen frühen Abend wo wir Ms. Helens neue Location in Kreuzberg malertechnisch auf Vordermann gebracht haben…Das war gleich mal wieder eine tolle Einstimmung auf den Umzug, der uns noch bevorsteht und die damit verbundenen Maler-Actions… *würg*
Als es dann schon dunkel wurde, hatten wir es denn auch endlich geschafft und sind ab zu einem Kumpel gefahren, wo sich halb Erfurt getroffen hat. Schnell ein paar Nudeln eingeworfen, ein bißchen was “Wärmendes” getankt und dann ab zu einer Hinterhof-Keller-WG-Party wieder nach Kreuzberg, genauer gesagt am Görlitzer Tor…auch dort haben wir nur Zwischenstation gemacht und sind dann zum Club weiter…und zwar die Ritter Butze in der Ritterstraße.
Ich hatte nie vorher von der Ritter Butze gehört und war nach dem Eintrittspreis-Schock (10 Eus) extrem positiv überrascht! Würde ich einen Club einrichten, würde er wahrscheinlich so aussehen: Ein Mix aus Ritterburg, Märchenland und Alice im Wunderland – Glitzer, Gold, Märchenfiguren und Spielekram. Dazu 2 Floors – der eine mit sehr guter elektronischer Musik. Ab 3 Uhr haben wir ADA (Areal Records, Köln) live gesehen!!! Sie stand 1 Meter von mir entfernt und hat ihr Set auch gleich mit ihrem Hit von 2004 angefangen: Blindhouse (Each and Everyone). Neben der guten Musik und dem netten Ambiente fiel vor allem der angenehme Altersdurchschnitt von geschätzen 24 Jahren auf…und es war voll! Und das nicht nur mit Dorfis und Touris. Das war definitiv nicht der letzte Besuch!
Heut abend sind Supermayer (Michael Mayer und Superpitcher) in der Maria am Ostbahnhof zu sehen….Im Rahmen des Melt-Clubs….wissen noch nicht genau ob wir hingehen, nachdem es der letzte Abend in der Maria so ein Reinfall war… Aber reizen tut es uns ja schon
Na wir werden mal sehen, wo wir heut abend landen….
Gestern haben wir es endlich mal in einen Berliner Club geschafft – die Maria am Ostbahnhof. Leider war es ein durchwachsendes Erlebnis. Die Erkenntnis kam relativ schnell: egal ob in Leipzig, Berlin oder auf irgendeinem Festival…der Pöbel ist überall. Meine Güte, Poser und Muckitypen wohin das Auge blickt…mann ey, das muss so anstrengend sein, sich den ganzen Abend so zu produzieren und sich darzustellen… Und dann wirste auch noch von so einem 18-jährigen Türken von gefühlten 1,50 m Körpergröße gestalkt…
Tja, und leer wars auch…erstaunlicherweise, denn Reinhard Voigt war ankündigt…der dann aber um 3 unverrichteter Dinge wieder sein Zeug einpackte und sich an der Bar noch n Wodka zum Abschied genehmigte…
Alles in allem, fand ich es aber eher schlecht, da die ganzen Leute ziemlich genervt haben…uhh…Sonnenbrille, wie innovativ, Muskelshirt, wie abartig…und da war dann doch tatsächlich ne Trulla mit Techno-Stulpen…*kopfschüttel*…und einer war cooler und außergewöhnlicher als der nächste…
Gestern war ich seit Ewigkeiten mal wieder in der Moritzbastei…einen lieben Menschen noch getroffen und bis zum Morgengrauen Spaß gehabt….hätten wir das dann auch mal wieder erledigt —
Gestern hatten wir einen unerwartet geilen Abend in der Dresdner Neustadt…bin eigentlich kein Dresden-Fan…kann nichts mit den Leuten anfangen, die sonnenbankverbrandt, aufgestylt und prollmäßig durch die Stadt steuern…mir hat da bisher immer so ein bißchen Leipzig gefehlt….entspannte und natürliche Leute, die keine 3h täglich zur Restaurierung im Bad verbringen (weiblich wie auch männlich)….
Um so überraschender war der letzte Abend…waren u.a. in der Koralle: nette, kleine aber nicht zu überlaufende Location mit netten elektronischen Techno-Sounds und sehr angenehmen Publikum, da nicht überstylten und aufgetakelten, Publikum…
Daumen hoch!!!
Mr. Pete, danke für den schönen Abend mit phantastischem Aublick auf Dresden!!! Hope to see you soon!
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