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San Francisco und Alcatraz

Unser letzter Stopp unserer USA-Reise waren dann 3 Nächte in San Francisco. Ich war bei der Planung dabei diejenige, die diese Stadt unbedingt mitnehmen wollte und wurde auch nicht enttäuscht! Die Stadt ist einfach toll! Vielmehr als die Häuserschluchten in New York haben mich hier die Straßen mit den steilen An- und Abstiegen beeindruckt.

Die Stadt hat mir auch vom äußeren Erscheiningsbild sehr gut gefallen. Der typische Stil der Häuser ist dabei überall anzufinden und gibt der Stadt ein angenehm einheitliches Erscheiningsbild. Besonders beeindruckend fand ich hier die Golden Gate Bridge, Alcatraz, die steile Straßen, Coit Tower und natürlich die Cable Cars. Wer vorhat nach San Francisco zu fliegen sollte sich meiner Meinung nach, unbedingt einen halben Tag Zeit für Alcatraz nehmen und die Tickets auf jeden Fall bereits im Vorfeld buchen! Auch ein Ausflug auf die andere Seite der Bucht nach Sausalito ist echt zu empfehlen!!! :)

Was leider den schönen Eindruck massiv getrübt hat, sind die vielen Obdachlosen. Man hat zwar in den anderen Städten auch immer mal wieder welche gesehen, aber hier ist es uns besonders aufgefallen: viele alte und kranke Menschen, die um Geld oder Essen betteln. Wirklich schlimm…

Nichtsdestotrotz war es ein toller Abschluss einer abwechslungsreichen, ereignisreichen, eindrucksreichen, aufschlussreichen und erfahrungsreichen Reise durch die Westküste Kaliforniens und New York.

Nachfolgend noch ein paar letzte Fotos:















Pismo Beach

Ich habe ganz vergessen ein paar tolle Bilder von Pismo Beach an der betreffenden Stelle meines Reiseberichtes zu zeigen. Also hole ich das noch schnell nach: Auf der Fahrt von Los Angeles nach San Luis Obispo (ihr erinnert euch: Nebel…) haben wir kurzerhand in Pismo Beach angehalten. Und wir hatten echt Glück: Obwohl bei unserer Ankunft der Starnd dick in Nebel eingehüllt war, kam dann langsam aber sicher etwas Sonne durch und hat den breiten und fast leeren Strand in ein unwirkliches Licht getaucht. Leider wirkt das auf den Fotos nicht halb so toll, wie es in Wirklichkeit aussah – also, denkt euch einfach noch etwas gespenstigen Nebel und unwirkliches Licht dazu: :)






Big Sur und Monterey

So, weiter gehts mit meinem vorletzten Reisebericht. Die Fotos sind dabei entstanden auf unserer Tour von der kleinen Universitätsstadt San Luis Obispo nach Monterey. Dabei sind wir die ganze Zeit auf dem Highway 1 entlang der beeidruckenden Westküste Californiens (Big Sur, Westseite des Los Padres Nationalparks) gefahren. Leider hatten wir auf dem eigentlich beeidruckensten Teil unserer Küsten-Tour aber besonderes Pech mit dem Nebel. :(

Nichtsdestotrotz war selbst das was man gesehen hat einfach atemberaubend und schön – teilweise auch gerade weil alles im Nebel versteckt war. Aber seht selbst:






Nach einer langen und anstrengenden Fahrt über kurvige Gebirgsstraßen und einigen Halts kamen wir dann in Monterey an. Leider hat die Stadt nicht so viel zu bieten.. und so war es dann auch gar nicht so schlimm, dass wir beide einen Tag mehr oder weniger krank im Bett lagen und uns auf unseren letzten Stop in San Francisco gefreut haben.

Hier noch ein paar Bilder von Monterey und Carmel (ca. 150 km südlich von San Francisco):








San Luis Obispo und ein Teil der Westküste Californiens

Nach 2 Nächten L.A. haben wir uns relativ erleichtert auf den Weg nach San Luis Obispo gemacht. Eigentlich haben wir kurz vorher noch überlegt, warum wir den Ort von unserem Reisebüro nicht haben rausnehmen lassen – aber – und unverhofft kommt oft – es war total toll!

Schon der Weg zur Küste war trotz Nebel und eingeschränkten Sichtverhältnissen total beeindruckend! Für eine Stunde haben wir dem “Rülpsen” und “Kotzen” von Seeelefanten “gelauscht”. :)
Die Küstenlandschaft ist selbst schon vor Big Sur extrem schön und beeindruckend. Und dann so riesige Seeelefanten live und hautnah zu beobachten ist schon echt der Hammer!








Und der Tag ging dann noch besser weiter, als wir geschafft in San Luis Obispo ankamen. Die Stadt liegt ca. 15 km von der Küste entfernt und hat nur 45.000 Einwohner. Dafür aber eine Universität! Und dadurch war in der Stadt immer Jubel und Trubel. An sich war es einfach eine nette und charmante Kleinstadt, mit viel Flair, netten Geschäften und einfach irgendwie genau richtig! Highlight: die bubble-gum-alley…. ;)







Auch unser Motel war das beste der ganzen Reise. Tolles Zimmer, ein gemütliches Bett, ein Pool (für uns ganz alleine)…. Toll! :)



Und all dies zusammen hat diesen Stopp zu einem der schönsten der ganzen Reise gemacht! :)

Los Angeles

Nach 2 schönen Tagen in San Diego haben wir uns wieder ins Auto gesetzt und sind wieder Richtung Los Angeles gefahren. Die Strecke direkt an der Küste entlang auf dem historischen Highway 101 ist dabei echt zu empfehlen. Hier sind die Orte direkt am Strand, die Surfer laufen mit dem Surfbrett unterm Arm direkt von zu Hause barfuß an den Strand… Das habe ich mir unter dem kalifornischen Lebensgefühl vorgestellt! :)

Umso mehr war es eine Umstellung in den Großraum L.A. zu kommen. Highways und Straßen ohne Ende… und dann kommt man nach Downtown L.A…. Und was soll ich sagen: wieder einmal sehr dreckig, wuselig und sehr unangenehm vom Klima her. Das Hotel war leider auch nicht so toll und so haben wir uns dann gleich wieder ins Auto gesetzt und sind an den Strand nach Santa Monica gefahren. Aber ich muss sagen, dass es mir dort nicht mehr so gut gefallen hat wie an den Stränden von San Diego und in Richtung L.A.. Das berühmte Santa Monica-Pier war sehr nett und man konnte auf dem Nahe gelegenen Boulevard schön shoppen und essen gehen – aber irgendwie hat mir die Stadt oder besser der Großraum L.A. (mit Downtown L.A. in der Mitte) nicht wirklich gefallen.





In Hollywood ist es total langweilig. Der Mullholland Drive dagegen bietet eine tolle Aussicht auf den Großraum L.A.. Mehr ist dann leider aber auch nicht.

Wahrscheinlich hätte uns ein Einheimischer noch viel schönere Ecken und Strände zeigen können, aber so waren wir relativ froh unsere Fahrt Richtung Norden nach 2 Nächten fortzusetzen… ;)

San Diego

4 Nächte New York und dann ging es weiter an die Westküste – genauer zum Flughafen von Los Angeles. Von dort aus gleich weiter zur Autovermietung (Kia Sparta!!!!) und quasi ohne Umwege auf eine beschauliche 14-spurige Autobahn Richtung San Diego.

Total geschafft kommen wir dann Abends im Nordwesten von San Diego in einem netten Motel an. Am nächsten Tag machen wir uns dann bei schönsten Wetter Richtung Downtown San Diego. Erster Eindruck: Hell. Großzügig. Entspannt. Also das komplette Gegenteil von New York!

Als erstes schauen wir uns die USS Midway an -  ein stillgelegter Flugzeugträger (im Einsatz von 1944 bis Anfang der 90er Jahre) – jetzt ein Museum. Und obwohl ich mich sowas sonst nicht sonderlich begeistert, war es echt beeindruckend. Man konnte fast überall rein und probesitzen. Wer einmal da ist sollte sich dafür auf jeden Fall einen halben Tasg Zeit nehmen – es lohnt sich definitiv! Besonders charmant fande ich die vielen “volunteers” – Ehemalige, die in verschiedenen Positionen und Jahren auf dem Flugzeugträger gedient haben und nun ihr Wissen begeistert weitergeben und überhaupt erst dafür gesorgt haben, dass es dieses “Museum” gibt.

Danach waren wir dann in der Stadt unterwegs – essen, shoppen und schlendern.

Aber das schönste sind die Strände! Wahnsinn! Wie im Fernsehen… ;) Hohe Wellen, klares Wasser, breite Strände, kaum Leute am Strand ausser Surfer, Rettungsschwimmer im Jeep… Einfach nur toll! Vor allem am Imperial Beach und in Mission Beach war es einfach toll!!! Und die Sonnenuntergänge erst! Ein Traum!!!







Auch sehr zu empfehlen ist Mission Beach in der Nähe von San Diego: Schöner, relaxter Urlaubsort zum Bade, Sonnen, Essen, Trinken und Spaß haben:






Zusammenfassend war San Diego von den Großstädten eigentlich die angenehmste Stadt und die einzigste bei der ich mir wenigstens annähernd vorstellen könnte auch zu leben. Wer also an der Westküste ist sollte AUF JEDEN FALL mal einen Abstecher dorthin machen!

New York

So denne, machen wir uns mal an den Reisebericht für unsere ersten 4 Tage der USA-Reise – New York.

Untergebracht waren wir in einem relativ charmanten Hotel in der 29. Straße Ecke Park Avenue. Der Fahrstuhl wurde noch per Kurbel und mit Gittertür vom Portier bedient und war mit einem Kronleuchter ausgestattet – sehr schön, sowas gefällt mir natürlich! ;)

Nachdem wir unsere Koffer abgestellt hatten haben wir uns dann auch gleich in das spätnachmittagliche Getümmel gestürzt. Und nach den ersten Schritten durch Manhattan rund um die 42. Straße sind wir dann kurz vor der Abenddämmerung auf das Empire State Building. Und das war dann einer der (leider) wenigen großen Wow-Effekte! Man, Wahnsinn, wie hoch das Gebäude ist und was man für einen fantastischen Blick auf Manhattan und die anderen Stadtteile sowie den Hudson River hat:





Die nächsten Tage waren dann gespickt von langen Fußmärschen und vielen Eindrücken. Besonders gut gefallen hat mir dabei der Gang über die Brooklyn Bridge und unser Spaziergang durch Brooklyn Heights. Sehr beeindruckend war außerdem die Schiffrundfahrt rund um Manhattan in der Dämmerung. DAS war wirklich beeindruckend. Vor allem, da wir diese am 10. September gemacht haben und anläßlich des Jahrestags von 9/11 2 gigantische Laser den Himmel an Stelle der beiden WTC-Türme beleuchtet haben.








Ansonsten hat mich New York nicht so wahnsinnig beeindruckt. Ich empfand die Stadt als relativ dreckig und stickig, vor allem was die Häuser selbst betrifft – auch in der Upper Eastside. Es war definitiv eine aussergewöhnliche Erfahrung, aber so wahnsinnig toll, wie die meisten Leute immer sagen ist die Stadt bei Weitem nicht. Es ist eben auch nur eine Großstadt – nur eben mit sehr hohen Häusern… ;)

Was man neben dem Empire State Building und einer Schiffrundfahrt noch machen sollte, ist meiner Meinung nach:

  • Ein Besuch in der MOMA
  • Ein Spaziergang im Central Park (am besten nicht im Stark-Dauerregen wie wir… ;) )
  • Die Space Show im American Museum of Natural History
  • Time Square bei Nacht
  • Fußweg über die Brooklyn Bridge

Nachfolgend noch ein paar weitere Impressionen von Manhattan:









Happy Birthday Inga!

Liebe Inga,

da wir dir heute nicht persönlich oder über Telefon gratulieren können, wünschen wir dir auf diesem Wege alles Gute zu deinem 25. Geburtstag!
Lass es dir heute richtig gut gehen!
Vielleicht sehen wir uns ja am Sonntag auf einen kleinen Umtrunk!



Fühl dich aus der Ferne lieb gedrückt!

Andi & Eark

Fotos vom Berlin Festival 2009























Kurzurlaub in Ahlbeck (Ostsee, Usedom)