Tja, was soll ich sagen - ein Glück schreibe ich erst heute und nicht schon am Donnerstag oder Freitag.
Da war die Laune doch teilweise ganz schön am Tiefpunkt – Stichpunkte dazu: Regulierungswut, Security wie auf einem G8-Gipfel, Absperrungen, Regeln, Mini-Party-Anlage an der Big-Wheel-Stage… hach, der Einstieg war nicht einfach. Aber am Ende muss ich doch sagen, dass es ein gutes Festival mit viiiiel Spaß, guter Musik, Tanzen und netten Nachbarn war. Wenn man über die Punkte hinwegsieht (und DANKE für den Austausch der Big-Wheel-Boxen am Samstag!) und einfach mal die Musik genießt, dann kann man nur sagen, Melt!, gut gemacht und auch einige der Kritikpunkte von 2008 aus dem Weg geräumt.
ABER – wenn man ein Festival wie die Fusion schätzt und liebt, dann ist es doch wie ein kleiner Kulturschock mit dem ganzen Planungs-, Absperrungs-, Kontrollierungs- und Ordnungszwang dort. Da frage ich mich doch, ob die Veranstalter wissen, dass es auch ohne (bzw. nur mit einem Mindeststand davon) geht. Ich meine, die Bier- und Essensstände sind bei einem Festival, wo man Getränke und Essen aufs Gelände mitnehmen kann irgendwie immer voller; auch ohne ständiges Filzen wird keiner mit Bierflaschen erschlagen; Kletterpartien gehen irgendwie auch immer gut aus; Autos und LKWs fahren auch ohne Ordner keine Menschen um; Wohnwagen und Zelte ergeben zusammen einfach auch ein gutes Bild; und in Busse kann ich auch ohne “Hilfe” einsteigen….
Nun gut, trotzdem, ich bleibe dabei, es war ein schönes Wochenende – auch wenn keine Neuentdeckungen dabei waren, die Altbekannten haben doch ordentlich gerockt, nicht wahr liebe: Editors, Lawrence, Pulp, Phon.o, Richie Hawtin, Jamie Woon, Errors, Junip….

















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