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Interview mit Mike Schoepfer von Facebook auf der DLD10

Auf der DLD10 in München Ende Januar in München gab es ein interessantes Interview mit Mike Schroepfer (Vice President of Enginierring bei Facebook) zu Daten und Privatsphäre.

Dabei ging es hauptsächlich darum, wie Facebook sich selbst sieht, wie es seine Zukunft sieht, wie es seine vielen Anpassungen auf Facebook.com einschätzt und auch interessanterweise seine Sichtweisen zu Userdaten und Privatsphäre.

Einige Aussagen und Zitate des Interviews:

  • 2 Seiten von Facebook = Facebook.com + “Facebook the platform (esp. Facebook Connect)” –> “Facebook is the glue” (Facebook is more than the website)
  • Facebook ist auch ohne facebook.com denkbar
  • “all the things in the world are better with my friends”
  • Facebook als Plattform –> “we provide the web service for communcation and identity” (GLUE) –> “and let the entire world go out and innovate and build the best sites” (instead Facebook building the best version itself)
  • “we do listen when people complain – but also look how they act and then match it”

Sehr sehens- und vor allem hörenswert – für alle, die sich für Social Media im Allgemeinen und soziale Netzwerke im Speziellen interessieren!

Was Leute über twitter denken – kurz und auf den Punkt:





Mein Lieblingssatz: I don’t know what twitter is but I know Facebook!”….

twitter mal nett erklärt

Für alle meine Freunde, die sich immernoch fragen, wozu twitter eigentlich gut ist:

How to: Eltern stalken ihre Kinder über Facebook & twitter


Facebook, Twitter Revolutionizing How Parents Stalk Their College-Aged Kids

Wobei ich mir als der Sohn im Beitrag stark überlegt hätte, meine Mom als Freund zu adden… ;)

Facebook Widget für privates Blog

Nachdem wir bei uns auf Arbeit auch schon das relativ neue Facebook Fan-Box Widget anbieten, habe ich erst vor kurzem gesehen, dass es neben den Widgets (wie die Facebook Fanbox) für Unternehmen auch Facebook-Widgets für private Seiten gibt.

Im privaten Bereich kann man zwischen folgenden Widgets wählen:

  • Profile Badge
  • Photo Badge

Werde demnächst mal das Photo-Widget ausprobieren. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich nach anfänglichem Zögern und Meckern über Facebook immer mehr Spaß an den Möglichkeiten, die Facebook einem als Privatperson und Firma bietet, habe. Bin gespannt, was nach Connect, den neuen APIs und dem allgemeinen “Auf-Machen” uns in den nächsten Monaten noch so erwartet! :)

Hier findest du die allgemeine Widget-Seite von Facebook.

TweetTunes

Tolles neues Twitter-Spielerken: TweetTunes
Zeigt, wie oft ein bestimmter Künstlername getwittert wurde.
All-time-high derzeit: Eminem mit 94.856 Tweets… gefolgt von Lady Gaga und Coldplay

Die aktuellen Tweets zu den Kings of Leon gibts hier.

Hach ja, Twitter hat in den letzten Monaten zu echt vielen kreativen neuen Seiten geführt – toll! :)

Facebook-Klage gegen StudiVZ gescheitert

Die Untersuchungsklage von Facebook aus dem letzten Jahr gegen den starken Konkurrenten studiVZ ist heute vor dem Kölner Landgericht gescheitert.

Begründung:

” [...] Als StudiVZ im November 2005 in Deutschland startete, war das US-Angebot hierzulande noch völlig unbekannt. Nur US-Studenten durften sich damals bei Facebook registrieren.
Damit falle der Tatbestand der „Herkunftstäuschung“ weg. Da deutsche Studenten Facebook nicht kannten, könne StudiVZ auch nicht auf die Verwechslung der beiden Angebote spekuliert haben. [...]

Obwohl die zuständigen Richter „nicht zu übersehende Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten der beiden Internetseiten“ feststellten, lehnten sie es ab, den Quelltext beider Seiten von einem Sachverständigen auf unerlaubte Plagiate prüfen zu lassen.

Die Übereinstimmungen könnten auch darauf beruhen, dass die Gründer von StudiVZ Facebook kannten. Die Webseite könnte dann mithilfe der im Internet für jedermann sichtbaren Informationen in Anlehnung an die Seite nachprogrammiert worden sein.[...]“

Quelle: Fokus.de

Die studiVZ-Gründer und -Geschäftsführer wird dies freuen. Ich bin doch ganz schön erstaunt, vor allem darüber, dass nicht einmal ein Sachverständiger zur Prüfung des Sachverhaltes einbezogen wurde.

twitter #3wordsaftersex

Der unterhaltsamste Hashtag seit Stunden: #3wordsafttersex

Zum Beispiel:

you got punked
please stop crying
where’s my watch?
Yes we can!
Umdrehen, Licht aus!

Digital natives vs. digital immigrants

Sehr guter Artikel im manager-magazin zu dem selbstverständlichen Umgang mit dem Netz und seinem Möglichkeiten von leuten, die nach 1980 (ca.)geboren sind und wie diese sich auch in der Arbeitswelt von anderen unterscheiden udn anderen Arbeitsvoraussetzungen brauchen, um sich zu entfalten.

Anbei einige – für mich sehr aussagekräftige – Passagen aus dem Artikel:

Die zentrale These dieser Arbeitsgruppe: Durch das Internet entstehe ein wirtschaftlicher, sozialer und gesellschaftlicher Wandel, der die Zukunft der Arbeitswelt prägen wird.
[...]
Dennoch vollzieht sich seit zwei Dekaden eine globale Revolution – auf der einen Seite eine technische, auf der anderen eine gesellschaftliche: Menschen, die mit den digitalen Möglichkeiten aufgewachsen sind, lernen, arbeiten, schreiben und interagieren anders als noch die Generationen zuvor.
[...]

1. Die Digital Natives sind Netzbewohner
Marc Prensky betont die kulturelle Perspektive: Während die Immigranten zwischen virtuell und real deutlich unterscheiden, trennen die Digital Natives off- und online nicht voneinander. Was andere als virtuell bezeichnen, ist für sie gelebte Realität. Sie verstehen das digitale Reich nicht nur als neues Kommunikationsmittel, sondern als sozialen Kulturraum, den sie durch Inhalte, soziale Netze und stetige Partizipation aufbauen, erobern und erhalten. [...]

2. Die Digital Natives sind Freigeister
Interaktion ist geteiltes und geschätztes Gut der Netzgeneration: Die digitale Welt ist eine Mitmachkultur. [...] Das Web lässt die Digital Natives zu digitalen Produzenten werden, deren selbst generierte Inhalte und Open-Source-Mentalität zunehmend die kostenpflichtigen Angebote ersetzt.

3. Die Digital Natives leben gleichzeitig
Für digitale Immigranten sieht das Arbeitsverhalten der “Eingeborenen” unkonzentriert aus. Dagegen ist die geteilte Aufmerksamkeit aus deren Sicht eine Art, die Dinge effizienter abzuarbeiten. [...] Die zunehmende Multitasking-Fähigkeit der Digital Natives hat Einfluss auf das Nutzerverhalten – und das wiederum wirkt sich radikal auf die Geschäftsmodelle vieler Unternehmen aus. [...]

4. Die Digital Natives sind medial
[...] Die private Meinung wird öffentlich. Daraus ergibt sich ein deutlicher Unterschied in der Kommunikationskompetenz der Netzgeneration. Die Kreativtools des Netzes geben den Nutzern die Mittel an die Hand, aktiv am Weltgeschehen zu partizipieren und Einfluss zu nehmen. [...]

[...]
Besonders Unternehmen mit konservativen Strukturen fällt es schwer, sich mit den Bedürfnissen der Digital Natives anzufreunden: Für viele der jetzt jungen Netzgeneration stellt der Nine-to-Five-Job ein Relikt aus Zeiten der Industrialisierung dar. Als Netzwerkarbeiter befinden sich viele ihrer Kollegen und Kontakte in verschiedenen Zeitzonen, sie bevorzugen flache Hierarchien, das Recht auf Mitbestimmung, Transparenz und Herausforderungen. Dafür bieten sie flexible Prozessstrukturen und arbeiten oft hoch effizient.
[...]
Ein antisoziales Verhalten hingegen, wie es zahlreiche Kritiker den Digital Natives vorwerfen, konnte die Forscherin in ihren Studien nicht ausmachen: Wenn sie sich das Sozialverhalten dieser Jugendlichen ansehe, sei das gar nicht so anders.
[...]
So besteht der Konflikt nicht vornehmlich zwischen den Generationen, sondern zwischen einem konservativen und einem progressiven Gesellschaftsbild. Genauer betrachtet ist das Phänomen der Digital Natives keine Kulturrevolution, die alles Bestehende hinwegfegen wird. Vielmehr sollte sie als Kulturevolution verstanden werden:

Real life twitter

Hach, manchmal wäre es doch ganz nett, wenn man wüsste was die Leute WIRKLICH gerade denken…wenn auch nicht immer…colles Video, check this!

(via sichelputzer.de)