Abonnieren/ RSS

Kategorien

Hat uns das Internet umzingelt?

Die Welt-Kompakt hat bei der in der letzten Woche stattfindenden social media week berlin (auf twitter: #smwberlin) bei einer Diskussion mit dem Titel “Von einer Generation, die nicht offline sein kann…” folgendes Video gezeigt. Ich war leider selbst nicht dabei, wurde aber von meiner lieben Kollegin Inga über einen tollen Blogbeitrag informiert. ;)

Zitat aus dem Video:
“Es hat ein paar Jahre gebraucht, aber jetzt, jetzt hat uns das Internet umzingelt. [...] Beherrschen wir eigentlich noch das Medium oder das Medium längst uns? [...] Ich glaube wir sind die Generation der Wagemutigen und Unkonzentrierten. [...] Wir haben online so viele Freunde, dass wir ein neues Wort für die echten brauchen.”

Ich finde dieses Thema sehr spannend, da ich mich selbst gefühlt in diesem Spannungsfeld Internetkonsum befinde. Auf Arbeit bin ich die ganze Zeit online und schaue auch immer wieder bei Facebook, meinen Twitter-Accounts und dem Google Reader rein. Wenn ich dann nach Hause komme, muss ich mich meist selbst dazu zwingen, nur dann noch ins Netz zu gehen, wenn ich wirklich etwas zu tun habe. Jetzt werdet ihr euch Fragen, warum ich mich denn dazu “zwinge”… Ganz einfach, weil ich eigentlich nicht mein Leben nur online und in irgendwelchen Netzwerken und Seiten verbringen will. Mein Leben sind mein Freund, der Abends neben mir sitzt, ein Ausritt über verschneite Wiesen oder meine Freundin mit der ich zusammen einen kitschigen Film gucke. Und wenn ich nur noch online bin, habe ich dafür nicht mehr gnug Zeit. Deshalb.
Dies ist auch der Grund dafür, dass ich bisher noch kein mobile Web nutze – einfach, um nicht noch weiter in Versuchung zu geraten, nach jedem Kino- oder Clubbesuch gleich mein Handy zu zücken und meinen Status bei Twitter und Facebook upzudaten.

Ich glaube, vielen von uns müssen mit den neuen Medien auch wieder ihre Medienkompetenz und ihre Zeiteinteilung auf Arbeit und zu Hause neu definieren und überdenken. Ich persönlich, habe für mich derzeit einen guten Weg gefunden – bin mir aber sicher, dass ich dem mobile Web nicht mehr lange widerstehen kann (zumindest vom Job her) und auch mich selbst wieder neu “einteilen” muss… ;)

Wie gehts euch damit?

Entwicklung Sozialer Netzwerke

Hier ein interessantes Diagramm zur Entwicklung der Zahlen. Verglichen wurden die Zahlen vom 1. Quartal 2007 mit den Zahlen von 2008.

Tja, da hat die großartig angekündigte Facebook-überrollt-studiVZ-Offensive ja kaum was gebracht…

Hier gefunden….

Studivz mit neuen Plänen

Hier ist ein interessanter Artikel über Studivz…der Geschäftsführer Marcus Riecke spricht über die Pläne für 2008. Besonders interessant:

- Studivz konzentriert sich wieder auf Deutschland (die Exansionspläne waren dann wohl nich so wirklich erfolgreich…)

- außerdem wird eine neue Community online gehen: für Nicht- oder Nichtmehr-Studenten

- und das beste (gaaaanz unabhängig von der Ankündigung von Facebook, dass diese noch in diesem Quartal mit einer deutschen Version Marktanteile  in Deutschland erhöhen wollen….hmh… ;) ): Studivz öffnet sich für Apps

Na ja, ich bin gespannt was das wird. Es wird auf jeden Fall schon heftig im Netz spekuliert, wer wohl als Gewinner aus dem zukünftigen Kampf um die User als Gewinner hervorgehen wird: Studivz oder Facebook…Wir werden sehen…

Interessant: MySpace vor Studivz

Habe ich gerade bei Klaus Eck gelesen…eine aktuelle Studie von comScore zeigt, dass in Deutschland die meisten Social-Networker MySpace nutzen. Studivz liegt, entgegen meiner Erwartung, nur auf dem 2. Platz. Dies hat mich echt verwundert, weil wesentlich mehr Leute in meinem Umfeld dort angemeldet sind…liegt wahrscheinlich aber daran, dass ich ja auch viele Studenten als Freunde hab. Ich persönlich finde ja, das beide Angebote ihre Vor- wie auch Nachteile haben…deswegen bin ich auch bei beiden zu finden…und seit neuestem auch bei Facebook… :)

Hier die Zahlen:

Alle Social-Networker: 14.804.000

MySpace: 3.650.000

Studivz: 3.113.000

JUX.de: 2.614.000

Quelle: comScore