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Pismo Beach

Ich habe ganz vergessen ein paar tolle Bilder von Pismo Beach an der betreffenden Stelle meines Reiseberichtes zu zeigen. Also hole ich das noch schnell nach: Auf der Fahrt von Los Angeles nach San Luis Obispo (ihr erinnert euch: Nebel…) haben wir kurzerhand in Pismo Beach angehalten. Und wir hatten echt Glück: Obwohl bei unserer Ankunft der Starnd dick in Nebel eingehüllt war, kam dann langsam aber sicher etwas Sonne durch und hat den breiten und fast leeren Strand in ein unwirkliches Licht getaucht. Leider wirkt das auf den Fotos nicht halb so toll, wie es in Wirklichkeit aussah – also, denkt euch einfach noch etwas gespenstigen Nebel und unwirkliches Licht dazu: :)






Big Sur und Monterey

So, weiter gehts mit meinem vorletzten Reisebericht. Die Fotos sind dabei entstanden auf unserer Tour von der kleinen Universitätsstadt San Luis Obispo nach Monterey. Dabei sind wir die ganze Zeit auf dem Highway 1 entlang der beeidruckenden Westküste Californiens (Big Sur, Westseite des Los Padres Nationalparks) gefahren. Leider hatten wir auf dem eigentlich beeidruckensten Teil unserer Küsten-Tour aber besonderes Pech mit dem Nebel. :(

Nichtsdestotrotz war selbst das was man gesehen hat einfach atemberaubend und schön – teilweise auch gerade weil alles im Nebel versteckt war. Aber seht selbst:






Nach einer langen und anstrengenden Fahrt über kurvige Gebirgsstraßen und einigen Halts kamen wir dann in Monterey an. Leider hat die Stadt nicht so viel zu bieten.. und so war es dann auch gar nicht so schlimm, dass wir beide einen Tag mehr oder weniger krank im Bett lagen und uns auf unseren letzten Stop in San Francisco gefreut haben.

Hier noch ein paar Bilder von Monterey und Carmel (ca. 150 km südlich von San Francisco):








San Luis Obispo und ein Teil der Westküste Californiens

Nach 2 Nächten L.A. haben wir uns relativ erleichtert auf den Weg nach San Luis Obispo gemacht. Eigentlich haben wir kurz vorher noch überlegt, warum wir den Ort von unserem Reisebüro nicht haben rausnehmen lassen – aber – und unverhofft kommt oft – es war total toll!

Schon der Weg zur Küste war trotz Nebel und eingeschränkten Sichtverhältnissen total beeindruckend! Für eine Stunde haben wir dem “Rülpsen” und “Kotzen” von Seeelefanten “gelauscht”. :)
Die Küstenlandschaft ist selbst schon vor Big Sur extrem schön und beeindruckend. Und dann so riesige Seeelefanten live und hautnah zu beobachten ist schon echt der Hammer!








Und der Tag ging dann noch besser weiter, als wir geschafft in San Luis Obispo ankamen. Die Stadt liegt ca. 15 km von der Küste entfernt und hat nur 45.000 Einwohner. Dafür aber eine Universität! Und dadurch war in der Stadt immer Jubel und Trubel. An sich war es einfach eine nette und charmante Kleinstadt, mit viel Flair, netten Geschäften und einfach irgendwie genau richtig! Highlight: die bubble-gum-alley…. ;)







Auch unser Motel war das beste der ganzen Reise. Tolles Zimmer, ein gemütliches Bett, ein Pool (für uns ganz alleine)…. Toll! :)



Und all dies zusammen hat diesen Stopp zu einem der schönsten der ganzen Reise gemacht! :)

Los Angeles

Nach 2 schönen Tagen in San Diego haben wir uns wieder ins Auto gesetzt und sind wieder Richtung Los Angeles gefahren. Die Strecke direkt an der Küste entlang auf dem historischen Highway 101 ist dabei echt zu empfehlen. Hier sind die Orte direkt am Strand, die Surfer laufen mit dem Surfbrett unterm Arm direkt von zu Hause barfuß an den Strand… Das habe ich mir unter dem kalifornischen Lebensgefühl vorgestellt! :)

Umso mehr war es eine Umstellung in den Großraum L.A. zu kommen. Highways und Straßen ohne Ende… und dann kommt man nach Downtown L.A…. Und was soll ich sagen: wieder einmal sehr dreckig, wuselig und sehr unangenehm vom Klima her. Das Hotel war leider auch nicht so toll und so haben wir uns dann gleich wieder ins Auto gesetzt und sind an den Strand nach Santa Monica gefahren. Aber ich muss sagen, dass es mir dort nicht mehr so gut gefallen hat wie an den Stränden von San Diego und in Richtung L.A.. Das berühmte Santa Monica-Pier war sehr nett und man konnte auf dem Nahe gelegenen Boulevard schön shoppen und essen gehen – aber irgendwie hat mir die Stadt oder besser der Großraum L.A. (mit Downtown L.A. in der Mitte) nicht wirklich gefallen.





In Hollywood ist es total langweilig. Der Mullholland Drive dagegen bietet eine tolle Aussicht auf den Großraum L.A.. Mehr ist dann leider aber auch nicht.

Wahrscheinlich hätte uns ein Einheimischer noch viel schönere Ecken und Strände zeigen können, aber so waren wir relativ froh unsere Fahrt Richtung Norden nach 2 Nächten fortzusetzen… ;)

San Diego

4 Nächte New York und dann ging es weiter an die Westküste – genauer zum Flughafen von Los Angeles. Von dort aus gleich weiter zur Autovermietung (Kia Sparta!!!!) und quasi ohne Umwege auf eine beschauliche 14-spurige Autobahn Richtung San Diego.

Total geschafft kommen wir dann Abends im Nordwesten von San Diego in einem netten Motel an. Am nächsten Tag machen wir uns dann bei schönsten Wetter Richtung Downtown San Diego. Erster Eindruck: Hell. Großzügig. Entspannt. Also das komplette Gegenteil von New York!

Als erstes schauen wir uns die USS Midway an -  ein stillgelegter Flugzeugträger (im Einsatz von 1944 bis Anfang der 90er Jahre) – jetzt ein Museum. Und obwohl ich mich sowas sonst nicht sonderlich begeistert, war es echt beeindruckend. Man konnte fast überall rein und probesitzen. Wer einmal da ist sollte sich dafür auf jeden Fall einen halben Tasg Zeit nehmen – es lohnt sich definitiv! Besonders charmant fande ich die vielen “volunteers” – Ehemalige, die in verschiedenen Positionen und Jahren auf dem Flugzeugträger gedient haben und nun ihr Wissen begeistert weitergeben und überhaupt erst dafür gesorgt haben, dass es dieses “Museum” gibt.

Danach waren wir dann in der Stadt unterwegs – essen, shoppen und schlendern.

Aber das schönste sind die Strände! Wahnsinn! Wie im Fernsehen… ;) Hohe Wellen, klares Wasser, breite Strände, kaum Leute am Strand ausser Surfer, Rettungsschwimmer im Jeep… Einfach nur toll! Vor allem am Imperial Beach und in Mission Beach war es einfach toll!!! Und die Sonnenuntergänge erst! Ein Traum!!!







Auch sehr zu empfehlen ist Mission Beach in der Nähe von San Diego: Schöner, relaxter Urlaubsort zum Bade, Sonnen, Essen, Trinken und Spaß haben:






Zusammenfassend war San Diego von den Großstädten eigentlich die angenehmste Stadt und die einzigste bei der ich mir wenigstens annähernd vorstellen könnte auch zu leben. Wer also an der Westküste ist sollte AUF JEDEN FALL mal einen Abstecher dorthin machen!

Halbzeit und we are still alive!

So denne, jetzt sind wir schon den 11. Tag in den USA und als erstes Fazit kann ich nur sagen, dass hier vieles ueberbewertet und gehyped ist. So ging es uns zum Beispiel in New York: Schon beeindruckend wenn man auf dem Hudson River die Skyline sieht oder auf dem Empire State Building steht – aber so DER WAHNSINN wie alle immer tun ist es bei Weitem nicht – und vor allem ziemlich dreckig und heruntergekommen (ja, auch in Manhattan)…. ;)
Auch Los Angeles (Downtown) ist eigentlich eher dreckig und langweilig. Ab spaetestens um 8 Uhr Abends werden hier die Buegersteige eingeklappt und das wars dann…

Total schoen war dagegen San Diego!! Die Straende sind der Hammer und die Stadt an sich ist echt entspannt, freundlich, sauber und irgendwie einfach nett! Vor allem in Mission Beach und den anderen Kuestenstaedtchen noerdlich von San Diego sieht man das entspannte Surferleben. Entspannung quasi vorprogrammiert! :o
Auch das kleine Staedtchen San Luis Obispo (auf dem Weg zwischen Los Angeles und San Francisco, wo wir uns gerade befinden) ist ueberraschenderweise ein echt toller Urlaubsort. Hier koennte man es auch laenger als nur die 2 gebuchten Naechte aushalten! :)

Morgen geht es dann noch nach Monterey und 2 Tage spaeter dann zu unserem letzten Stopp: San Francisco. Und dann ist es schon vorbei mit dem Urlaub…. :(